Team- und Praxisqualifikationen, Standards

Die Ergotherapie ist eine grundständige 3-jährige Fachschulausbildung. Im ErgThG ist gesetzlich verankert, dass mindestens 2.790 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht sowie die praktische Ausbildung mit einem Umfang von 1.650 Stunden zu absolvieren ist bevor nach einer Prüfung die staatliche Anerkennung erfolgt. Im letzten Jahrzehnt wird in Deutschland die Akademisierung des Berufes vorangetrieben.

Zusätzlich besuchen wir regelmässige Fortbildungen. Diese sind für die Zulassung der Kassenverbände Pflicht. Zertifikatsweiterbildungen werden alle paar Jahre durch eine erneute Prüfung rezertifiziert.

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht zu den Qualifikationen, Weiterbildungen und Fortbildungen in unserer Praxis.

Wir profitieren zusätzlich vom regelmässigen Austausch im Team, den wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen und teaminternen Inhouseschulungen.

Als Praxis sind wir an der theoretischen und praktischen Ausbildung von Ergotherapieschülern beteiligt. Hier kooperieren wir derzeit mit den Schulen in Reutlingen und Ludwigsburg.

Fachübergreifende Ergotherapie


CMOP/COPM
Kanadisches Modell der klientenzentrierten und betätigungsorientierten Ergotherapie · zweijährige Zertifikatsweiterbildung beim COPM Team Deutschland mit Ellen Romein, Barbara Dehnhardt und Wiebke Flotho

MOHO
Model of Human Occupation - Modell der menschlichen Betätigung

Das bio-psycho-soziale Modell der ICF
Die ICF klassifiziert die Folgen von Krankheiten in Bezug auf Körperfunktionen, Aktivitäten und Teilhabe. Die WHO gibt auch eine Ableitung der Klassifikation für Kinder und Jugendliche heraus, die ICFCY.
Textquelle thieme.de (…)
Die ICF und die Ergotherapie haben eine wichtige Gemeinsamkeit: Beide beachten das Bedürfnis der Menschen nach „sinnvollem Handeln“. Die Ergotherapie möchte Handlung und Betätigung (wieder) ermöglichen. Die ICF liefert ihr dafür einen international und interprofessionell anerkannten Bezugsrahmen. Für eine ressourcen- und handlungsorientierte Denkweise bietet die ICF eine geeignete Grundlage für die Verständigung und die Erklärung ergotherapeutischer Arbeit. (…)

Fachtherapie kognitives Training
Zertifikatsausbildung für Erwachsene und Kinder

Feldenkrais®

Orthopädie und Rheumatologie


Kompetenzpraxis Handtherapie
berufsbegleitende Zertifikats-Weiterbildung

Triggerpunkttherapie
hat als Ziel die Beseitigung von Schmerzen sogenannter myofaszialer Triggerpunkte (lokal begrenzte Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur)

Spiegeltherapie
Ein Spiegel wird so in der Körpermitte des Patienten platziert, dass Bewegungen der nicht betroffenen Seite im Spiegel als Bewegungen der betroffenen Seite sichtbar werden.

PNF propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation
Bahnung und Förderung von automatischen Reaktionen und der Willkürmotorik. Therapeutisch werden die Aktivitäten des täglichen Lebens analysiert und Bewegungsabläufe erarbeitet.

Schulter-Arm-Reha und Handmotorik
in der orthopädischen Ergotherapie

Taping
Unter Anwendung spezieller  Techniken („Taping“) wird elastisches, selbstklebendes, therapeutisches Tape auf die Haut aufgebracht. Das Taping hat unterschiedliche Wirkungen auf Muskelaktivität, Muskelspannung (Tonusregulierung), Muskelfunktion, Unterstützung der Gelenkfunktion, Reduktion von Entzündungen, Aktivierung und Verbesseruneg der Mikrozirkulation etc

Kindertherapie und kindliches Lernen


Fachtherapie kognitives Training
Zertifikatsausbildung für Kinder und Jugendliche incl. Lernanalyse, Lerncoaching und Lernberatung

Wunstdorfer Konzept
Zertifikatsausbildung beruht auf dem Canadian Model of Occupational Performance (CMOP), dem Canadian Practice Process Framework (CPPF) und den Grundgedanken der ICF

CO- OP Cognitive Orientation to Daily Occupational Performance
wissenschaftlicher kognitiver Ansatz v. a. in der Therapie von Kindern mit motorischen Funktionsstörungen Prof. Polatajko und Kollegen (Kanada)

Aufmerksamkeitstraining nach Lauth und Schlottke
Zertifkatsausbildung bei Einschränkungen der Selbst- und Impulsregulation, Konzentration, Verhaltens- und Arbeitsorganisation

verhaltenstherapeutisches Training THOP
Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischen oder oppositionellen Verhaltensauffälligkeiten im Alter von drei bis zwölf Jahren

Marburger Konzentrationstraining
Training verbaler Selbstinstruktion, Selbsteinschätzung und Selbstkontrolle sowie grundlegende Arbeitstechniken für den Schul- und Hausaufgabenalltag

Elterntrainings
Lauth&Schlottke, MKT und THOP

Sozialkompetenztraining
Training für Kinder von 6-11 Jahren  mit Störungen psychosozialer Funktionen und den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen

sensorisch-integrative Therapie nach J. Ayres
Zertifikatsausbildung - Therapie von Wahrnehmungsstörungen

Affolter - Modell
neurologisch-pädiatrische geführte Interaktionstherapie

Neurophysiologische Entwicklungsförderung (INPP)
Therapie frühkindlicher Reflexe welche noch nicht integriert sind

Händigkeit und Linkshänderberatung nach Dr. B. Sattler
v.a. bei unklarer Seitendominanz, Händigkeit und Linkshändigkeit

Fein- und Grafomotorik bei Kindern
nach Pauly, Kisch und Stehn

HABIT
Hand Arm Bimanual Intensive Training in der neurologischen Kindertherapie

kindliche Entwicklung und Entwicklungspsychologie
regelmässigeRefresher und Teilnahmen: KIZE Maulbronn, SPZ Stuttgart, SPZ Tübingen, Akademie für kognitives Training, Arbeitskreis ADHS, Frühe Förderung etc.

Neurologie und Neuroreha


CIMT Training
Taubsche Bewegungstherapie ehemals ForcedUseTherapie - Intensives Training der betroffene Körperseite, indem das nicht-betroffene Körperteil über einen längere Zeitraum eingeschränkt wird. Die Entwicklung neuer neuronaler Pfade im Gehirn wird angeregt.

Fachtherapie kognitives Training
Zertifikatsausbildung für Erwachsene und Kinder

Schulter-Arm-Reha und Handmotorik
in der neurologischen Ergotherapie

Neuroreha bei MS
Team Lamprecht - Multiple Sklerose darf nicht gleichgesetzt werden mit anderen neurologischen Krankheitsbildern. die Erkrankung muss individuell und symptomorientiert befundet und behandelt werden. In der Neurorehabilitation gibt es einen Paradigmenwechsel hin zu neuen evidenzbasierten Methoden. Neue Erkenntnisse sowohl über das Krankheitsbild, als auch über Wirksamkeit von Neurorehabilitation machen ergotherapeutische Vorgehen noch wichtiger als bisher.

Neuroreha bei Parkinson

PNF propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation
Bahnung und Förderung von automatischen Reaktionen und der Willkürmotorik. Therapeutisch werden die Aktivitäten des täglichen Lebens analysiert und Bewegungsabläufe erarbeitet.

Bobath-Konzept
Das Bobath Konzept ist ein Therapiekonzept auf neuro-physiologischer Grundlage unter Einbeziehung des Menschen in seiner Persönlichkeit.

Perfetti
Ziel ist die Organisation bzw. Reorganisation des Nervensystems. Grundlage der Therapie ist der Tastsinn (Sensibilität), der eine wesentliche Rolle bei der Organisation von Bewegungen spielt. Das ZNS braucht Informationen vom Körper und der Umwelt, um Bewegungen planen und ausführen zu können, d.h. Bewegung und Sensibilität hängen voneinander ab. Wichtig ist die Förderung des Bewusstseins, der Aufmerksamkeit für die Reizverarbeitung (Wahrnehmung) aus Körper und Bewegung. Daneben wurden auch Erkenntnisse zur Rolle von Motivation und Gedächtnis einbezogen, denn Ziel sind nicht mehr oder weniger mechanische Abläufe, sondern das kognitive (bewusst-intelligente) Lösen bestimmter Aufgaben unter Nutzung afferenter (sensibler) Informationen.

Taping
Unter Anwendung spezieller  Techniken („Taping“) wird elastisches, selbstklebendes, therapeutisches Tape auf die Haut aufgebracht. Das Taping hat unterschiedliche Wirkungen auf Muskelaktivität, Muskelspannung (Tonusregulierung), Muskelfunktion, Unterstützung der Gelenkfunktion, Reduktion von Entzündungen, Aktivierung und Verbesseruneg der Mikrozirkulation etc

Spiegeltherapie
Ein Spiegel wird so in der Körpermitte des Patienten platziert, dass Bewegungen der nicht betroffenen Seite im Spiegel als Bewegungen der betroffenen Seite sichtbar werden.

Basale Stimulation
ist ein pädagogisch / therapeutisches und pflegerisches Konzept. Es unterstützt durch ganzheitliche, körperbezogene Kommunikation schwer beeinträchtigte Menschen und fördert ihre Wahrnehmungs-, Kommunikations-, und Bewegungsfähigkeiten. Dabei setzt Basale Stimulation auf einfache Mittel wie beispielsweise auditive Angebote, vibratorische Anregungen und bewusste Berührungen. Ziel ist es, den eigenen Körper wahrzunehmen. Denn dies ist Voraussetzung, um einen Zugang zu Mitmenschen und der Umwelt aufbauen zu können. Nonverbale, basale Kommunikation ermöglicht Austausch zwischen Menschen – über die Grenzen von Behinderungen und Beeinträchtigungen hinweg.

Bewegungslernen in der Neurologie

Demenz