Unsere Werte, Standards und Qualifikationen

Ganzheitliche Sichtweise

In der holistischen Sichtweise der Ergotherapie wird der Mensch als offenes System gesehen, in dem komplexe Beziehungen zwischen dem Individuum, seiner Umwelt, seinen Aktivitäten und seiner Partizipation (Teilhabe) bestehen.

Daraus folgt, dass bei (Betätigungs-) Problemen alle Faktoren berücksichtigt werden müssen, um einen zufriedenstellenden Lösungsweg zu finden.

Grundannahmen

· Menschen sind von Natur aus handelnde Wesen.
· Aktivität und Teilhabe haben einen wichtigen Einfluss auf die Gesundheit eines Menschen.
· Menschen können Störungen und Einschränkungen im Handeln erfahren.
· Das Handeln kann als Ausgangspunkt für Veränderung genutzt werden.
· Die Umgebung kann als Ausgangspunkt für Veränderung genutzt werden.

Staatliche Anerkennung

Die Ergotherapie ist eine grundständige 3-jährige Fachschulausbildung.

Im ErgThG ist gesetzlich verankert, was in der theoretischen und praktischen Ausbildung zu absolvieren ist bevor nach dem Examen die staatliche Anerkennung erfolgt.

Im letzten Jahrzehnt wird in Deutschland die Akademisierung des Berufes vorangetrieben.

Qualitätssicherung

Die Ergotherapie ist fester Bestandteil der Leistungskataloge der Krankenkassenverbände.

Als Praxis mit Kassenzulassung besuchen wir zur Qualitätssicherung regelmässig Fortbildungen.

Zertifikatsweiterbildungen werden alle paar Jahre durch eine erneute Prüfung rezertifiziert.

Zusätzlich profitieren wir von internen Team- und Inhouseschulungen.

Beteiligung an der Ausbildung

Als Praxis sind wir an der theoretischen und praktischen Ausbildung von Ergotherapieschülern beteiligt.

Hier kooperieren wir derzeit mit den Ergotherapieschulen in Reutlingen und Ludwigsburg.

Unsere Team- und Praxisqualifikationen

Erhalten Sie hier einen Überblick über unsere Praxis- und Teamqualifikationen.

Fachübergreifende Ergotherapie


CMOP/COPM
Kanadisches Modell der klientenzentrierten und betätigungsorientierten Ergotherapie · zweijährige Zertifikatsweiterbildung beim COPM Team Deutschland mit Ellen Romein, Barbara Dehnhardt und Wiebke Flotho

MOHO
Model of Human Occupation - Modell der menschlichen Betätigung

Das bio-psycho-soziale Modell der ICF
Die ICF klassifiziert die Folgen von Krankheiten in Bezug auf Körperfunktionen, Aktivitäten und Teilhabe. Die WHO gibt auch eine Ableitung der Klassifikation für Kinder und Jugendliche heraus, die ICFCY.
Textquelle thieme.de (…)
Die ICF und die Ergotherapie haben eine wichtige Gemeinsamkeit: Beide beachten das Bedürfnis der Menschen nach „sinnvollem Handeln“. Die Ergotherapie möchte Handlung und Betätigung (wieder) ermöglichen. Die ICF liefert ihr dafür einen international und interprofessionell anerkannten Bezugsrahmen. Für eine ressourcen- und handlungsorientierte Denkweise bietet die ICF eine geeignete Grundlage für die Verständigung und die Erklärung ergotherapeutischer Arbeit. (…)

Fachtherapie kognitives Training
Zertifikatsausbildung für Erwachsene und Kinder

Feldenkrais®

Orthopädie und Rheumatologie


Kompetenzpraxis Handtherapie
berufsbegleitende Zertifikats-Weiterbildung

Triggerpunkttherapie
hat als Ziel die Beseitigung von Schmerzen sogenannter myofaszialer Triggerpunkte (lokal begrenzte Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur)

Spiegeltherapie
Ein Spiegel wird so in der Körpermitte des Patienten platziert, dass Bewegungen der nicht betroffenen Seite im Spiegel als Bewegungen der betroffenen Seite sichtbar werden.

PNF propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation
Bahnung und Förderung von automatischen Reaktionen und der Willkürmotorik. Therapeutisch werden die Aktivitäten des täglichen Lebens analysiert und Bewegungsabläufe erarbeitet.

Schulter-Arm-Reha und Handmotorik
in der orthopädischen Ergotherapie

Taping
Elastisches, therapeutisches Tape wird auf die Haut geklebt. U.a. können damit Muskel- und Gelenkfunktionen unterstützt, Muskelspannung beeinflußt, Entzündungen reduziert und die Durchblutung verbessert werden.

Kindertherapie und kindliches Lernen


Fachtherapie kognitives Training
Zertifikatsausbildung für Kinder und Jugendliche incl. Lernanalyse, Lerncoaching und Lernberatung

Wunstdorfer Konzept
Zertifikatsausbildung beruht auf dem Canadian Model of Occupational Performance (CMOP), dem Canadian Practice Process Framework (CPPF) und den Grundgedanken der ICF

CO- OP Cognitive Orientation to Daily Occupational Performance
wissenschaftlicher kognitiver Ansatz v. a. in der Therapie von Kindern mit motorischen Funktionsstörungen Prof. Polatajko und Kollegen (Kanada)

Aufmerksamkeitstraining nach Lauth und Schlottke
Zertifkatsausbildung bei Einschränkungen der Selbst- und Impulsregulation, Konzentration, Verhaltens- und Arbeitsorganisation

verhaltenstherapeutisches Training THOP
Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischen oder oppositionellen Verhaltensauffälligkeiten im Alter von drei bis zwölf Jahren

Marburger Konzentrationstraining
Training verbaler Selbstinstruktion, Selbsteinschätzung und Selbstkontrolle sowie grundlegende Arbeitstechniken für den Schul- und Hausaufgabenalltag

Elterntrainings
Lauth&Schlottke, MKT und THOP

Sozialkompetenztraining
Training für Kinder von 6-11 Jahren  mit Störungen psychosozialer Funktionen und den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen

sensorisch-integrative Therapie nach J. Ayres
Zertifikatsausbildung - Therapie von Wahrnehmungsstörungen

Affolter - Modell
neurologisch-pädiatrische geführte Interaktionstherapie

Neurophysiologische Entwicklungsförderung (INPP)
Therapie frühkindlicher Reflexe welche noch nicht integriert sind

Händigkeit und Linkshänderberatung nach Dr. B. Sattler
v.a. bei unklarer Seitendominanz, Händigkeit und Linkshändigkeit

Fein- und Grafomotorik bei Kindern
nach Pauly, Kisch und Stehn

HABIT
Hand Arm Bimanual Intensive Training in der neurologischen Kindertherapie

kindliche Entwicklung und Entwicklungspsychologie
regelmässigeRefresher und Teilnahmen: KIZE Maulbronn, SPZ Stuttgart, SPZ Tübingen, Akademie für kognitives Training, Arbeitskreis ADHS, Frühe Förderung etc.

Neurologie und Neuroreha


CIMT Training
Taubsche Bewegungstherapie ehemals ForcedUseTherapie - Intensives Training der betroffene Körperseite, indem das nicht-betroffene Körperteil über einen längere Zeitraum eingeschränkt wird. Die Entwicklung neuer neuronaler Pfade im Gehirn wird angeregt.

Fachtherapie kognitives Training
Zertifikatsausbildung für Erwachsene und Kinder incl. neuropsychologischer Diagnostik und Therapie von Störungen aller Gedächtnisfunktionen.

Schulter-Arm-Reha und Handmotorik
in der neurologischen Ergotherapie

Neuroreha bei MS
Team Lamprecht - Multiple Sklerose muss individuell und symptomorientiert befundet und behandelt werden. Die Wirksamkeit der modernen Neurorehabilitation machen ergotherapeutisches Vorgehen noch wichtiger als bisher.

Neuroreha bei Parkinson

PNF propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation
Bahnung und Förderung von automatischen Reaktionen und der Willkürmotorik. Therapeutisch werden die Aktivitäten des täglichen Lebens analysiert und Bewegungsabläufe erarbeitet.

Bobath-Konzept
Das Bobath Konzept ist ein Therapiekonzept auf neuro-physiologischer Grundlage unter Einbeziehung des Menschen in seiner Persönlichkeit.

Perfetti
Grundlage der Therapie ist der Tast- und Bewegungssinn (Sensibilität) um die Planung und Ausführung von Bewegungen zu verbessern. Bewusstsein und Aufmerksamkeit auf der Wahrnehmung von Bewegung reorganisieren das Nervensystem.

Taping
Elastisches, therapeutisches Tape wird auf die Haut geklebt. U.a. können damit Muskel- und Gelenkfunktionen unterstützt, Muskelspannung beeinflußt, Entzündungen reduziert und die Durchblutung verbessert werden.

Spiegeltherapie
Ein Spiegel wird so in der Körpermitte des Patienten platziert, dass Bewegungen der nicht betroffenen Seite im Spiegel als Bewegungen der betroffenen Seite sichtbar werden.

Basale Stimulation
unterstützt durch ganzheitliche, körperbezogene Kommunikation schwer beeinträchtigte Menschen und fördert ihre Wahrnehmungs-, Kommunikations-, und Bewegungsfähigkeiten mit dem Ziel, den eigenen Körper wahrzunehmen.

Bewegungslernen in der Neurologie

Demenz