Privatversicherte und Beihilfeberechtigte

Abschluss eines Behandlungsvertrages – Erstellung eines Kostenvoranschlages

Die Abrechnung der Leistungen erfolgt im Wege eines Honorarvertrages bzw. einer Vergütungsvereinbarung.

Zwischen Ihnen als Patient und uns als Praxis wird also ein Behandlungsvertrag abgeschlossen (Dienstvertrag gem. §611ff. BGB):
Der Heilmittelerbringer verpflichtet sich darin, seine definierte therapeutische Leistung zu erbringen. Der Patient verpflichtet sich, dem Therapeuten den vereinbarten Preis für die erbrachte Leistung unabhängig von der Erstattung durch seine Krankenversicherung zu zahlen.

Wenn Sie im Vorfeld prüfen möchten wie hoch Ihr Eigenanteil ist, können wir Ihnen gerne einen Kostenvoranschlag zukommen lassen.

 

Abrechnung nach der Gebührenübersicht für Therapeuten GebüTh

Die Gebührenübersicht für Therapeuten GebüTh stellt eine Orientierung und Hilfestellung für die Ermittlung von Privatpreisen in allen Fachgebieten der Heilmitteltherapie (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie) dar.

Sie basiert auf den Ergebnissen einer bundesweiten Befragung von Therapiepraxen, aus Fachgutachten und Recherchen im Internet zum Beispiel über frei zugängliche Preislisten der Praxen.

Dabei hat sich gezeigt, dass die Preisstruktur von Therapiepraxen in der Regel an die bekannte und lang erprobte GoÄ – die Gebührenordnung für Ärzte – angelehnt ist. Die GebüTh folgt daher auch diesem Konzept.

Tun Sie das Beste für Ihre Gesundheit und achten Sie auf den fachlichen Unterschied! Das Ziel Ihrer Therapie ist die Ver­bes­se­rung oder Wie­der­her­stel­lung ihrer Le­bens­qua­li­tät!

 

Erstattung in der PKV

Je nach abgeschlossenem Tarif mit Ihrer privaten Krankenversicherung ist die Ergotherapie als erstattungsfähiges Heilmittel in Ihrem Versicherungsschutz

  • enthalten,
  • teilweise enthalten
  • gar nicht enthalten.

Nach erbrachter Leistung reichen Sie unsere Rechnung bei Ihrer PKV ein und erhalten – entsprechend Ihrem persönlichen Versicherungstarif- eine (Teil-) Rückerstattung.

Info:
Als Privatversicherter zahlt man meistens einen geringeren Versicherungsbeitrag als in der gesetzlichen Krankenversicherung, dies bei grundsätzlich besseren Leistungen (z.B. im Bereich Zahnersatz).  An diesen geringeren Beitrag ist in vielen Fällen ein jährlich zu tragender Eigenanteil an Fixkosten gebunden. Sie als Privatpatient haben es selbst in der Hand welche Verträge und Tarife Sie mit Ihrer Versicherung abschließen. Sorgen Sie hier rechtzeitig für den Krankheitsfall vor.

Erstattung bei Beihilfeberechtigten

Beihilfeberechtigte sind in der Höhe der Erstattungen von Heilmittelkosten durch die beihilfefähigen Höchstsätze begrenzt.

Nach erbrachter Leistung reichen Sie unsere Rechnung bei Ihrem Arbeitgeber, dem Staat oder der Beihilfe ein und erhalten dann eine Rückerstattung in Höhe der beihilfefähigen Höchstsätze. Für einen Teil der Restsumme haben Sie in der Regel eine private Zusatzversicherung abgeschlossen.

Das heißt für Sie aber auch , dass Sie dennoch einen Eigenanteil der Therapiekosten selbst tragen müssen.
So hat auch das Bundesinnenministerium darauf hingewiesen, dass der Wille des Gesetzgebers ausdrücklich eine Gleichbehandlung von beihilfeberechtigten Beamten und gesetzlichen Krankenversicherten hinsichtlich der Eigenbeteiligung bei Krankheitskosten vorsieht und sich Beihilfeberechtigte durch Zuzahlungen an den Aufwendungen für die Inanspruchnahme von Leistungen von Heilmittelerbringern beteiligen müssen..

Info:
Diese Beihilfesätze werden von den Innenministern von Bund und den Ländern festgesetzt. Die Erhöhungen blieben immer mehr hinter der allgemeinen Preisentwicklung zurück, seit 2002 gab es keine Preiserhöhung mehr.

 

 

 

Wo bekommen Sie Hilfe und Unterstützung bei Streitigkeiten mit Ihrer PKV?

Bei Streitigkeiten mit Ihrer PKV können Sie sich – bevor Sie einen Rechtsanwalt einschalten – zunächst an den PKV-Ombudsmann wenden.

Ombudsmann ist Mitglied im sogenannten FIN-NET, ein grenzüberschreitendes außergerichtliches Beschwerdenetzwerk der Europäischen Kommission in Finanzdienstangelegenheiten.

Nicht zuständig ist der Ombudsmann, wenn die gleiche Streitfrage bereits von einem Gericht, einer anderen Schiedsstelle oder einer sonstigen Einrichtung, die sich mit der Bearbeitung von Verbraucherbeschwerden befasst (bspw. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht), behandelt wird oder wurde.

OMBUDSMANN Private Kranken- und Pflegeversicherung

Der außergerichtliche Streitschlichter für die private Kranken- und Pflegeversicherung
Postfach 06 02 22
10052 Berlin

Telefon: 0800 – 2 55 04 44 (kostenfrei aus deutschen Telefonnetzen)
Telefax: 030/20 45 89 31 E-Mail: ombudsmann@pkv.de

Zudem können Sie sich zur rechtlichen Absicherung und als Argumentationshilfe (Musterbriefe etc.) gegenüber Ihrer PKV unter folgenden Links noch weiter informieren:  www.privatpreise.de