Ergotherapie in der Psychosomatik und Psychiatrie

Therapeutisch begleitet steht bei ausdruckszentrierten Verfahren die Betätigung und das (Er-) Schaffen im Mittelpunkt der Therapie.

"Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel."

(Johann Wolfgang von Goethe)

Menschen jeglichen Alters können an psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen leiden.

  • Entwicklungs- und Verhaltensstörungen mit Beginn in Kindheit und Jugend
  • Affektive Störungen wie Depressionen, Manien, Psychosen
  • Angst- und Zwangsstörungen
  • Belastungs- und Anpassungsstörungen
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • Suchterkrankungen u.a. Alkohol-, Drogen-, Medikamenten- und (Glücks-)Spielsucht
  • Süchte der neuen Medien
  • Alterstypische Erkrankungen z.B. bei Menschen im höheren Lebensalter (Demenz, Mehrfacherkrankungen)

Diese Erkrankungen schränken das selbstständige Handeln im Alltag oder Beruf ein oder führen zum sozialen Rückzug.

Übergeordnetes Ziel ist der Erhalt und die Erweiterung der Handlungsfähigkeit und der Selbstständigkeit im Alltag.

Es gelingt oft ergotherapeutisch die Verarbeitung eines Krankheitsverlaufes oder einer Krisensituation zu unterstützen und so den Umgang mit einer Beeinträchtigung im Alltag zu verbessern.

Alltagstraining

  • Selbstständigkeit im persönlichen und beruflichen Alltag
  • Tagesstrukturierung
  • Aneignen von förderlichen Strategien

Hirnleistungstraining und kognitives Training

  • Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Merkfähigkeit und Gedächtnis
  • Handlungsplanung und Organisation
  • computergestützes Training

Sozialkompetenz und Emotionen

  • Kommunikation und Interaktion
  • Umgang mit Gefühlen
  • Vertrauen , Hilfen annehmen
  • Angstbewältigung

Kompetenzzentrierte Methoden

Um verlorengegangene oder nicht vorhandene Fähigkeiten einzuüben werden Techniken und Tätigkeiten ausgewählt, die am individuellen Alltag des Betroffenen orientiert sind.

So können Belastbarkeit, Ausdauer oder Konzentration, Eigenantrieb und Tagesstrukturierung verbessert werden.

Ausdruckszentrierte Methoden

Über kreative und gestalterische Angebote lernen Betroffene ihre Gefühle wahrzunehmen und sich mit diesen auseinanderzusetzen.

Selbstvertrauen und Interaktionsfähigkeit werden so unterstützt.

Zur Behandlung von kindlichen Entwicklungs- und Verhaltensstörungen erfahren Sie mehr auf unserer Seite Ergotherapie mit Kindern .
Besonderheiten unserer Praxis
  • COPM – Klientenzentrierte und betätigungsorientierte Ergotherapie
  • Feldenkrais und Bewegungslernen
  • Fachtherapie für kognitives Training
  • Bobath-Konzept
  • Therapie nach Perfetti, Affolter, Johnstone
  • Triggerpunkttherapie
  • Spiegeltherapie
  • CIMT-Training – Taubsche Bewegungstherapie
  • Kompetenzpraxis Handtherapie AfH
  • Sturzprophylaxe
  • basale Stimulation
  • Taping
  • Schienenbau- und Orthesenherstellung
  • F.O.T.T.
  • Spiraldynamik