Ergotherapie in der Orthopädie und Rheumatologie

Erkrankungen, Verletzungen oder Operationen führen oftmals zu vielfältigen Einschränkungen im Alltag und zu Bewegungs- und Sensibilitätsstörungen.

Betätigung, Aktivität und Teilhabe haben einen wichtigen Einfluss auf die Gesundheit.

Grundannahmen der Ergotherapie

Menschen sind von Natur aus handelnde Wesen und können Störungen und Einschränkungen im Handeln erfahren.

Grundannahmen der Ergotherapie

Häufige Diagnosen

Rheuma · Arthrosen · Arthritiden · Zustand nach Operationen und Verletzungen von Sehnen, Muskeln oder Knochen · Chronische Schmerzsyndrome · Ödeme und weitere

»Der Körper kann mehr als der Kopf ihm zutraut.«

unbekannter Verfasser

Ärztliche Verordnung

Für die Ergotherapie benötigen Sie die Heilmittelverordnung Nr. 13, eine Privatverordnung oder ein BG-Rezept.

Das Handeln selbst oder die Umgebung, Umwelt, Bezugspersonen können als Ausgangspunkt für Veränderung genutzt werden.

Grundannahmen der Ergotherapie

Alltagstraining ADLs

Alltagsrelevante Handlungen und Abläufe und neue Strategien werden eingeübt oder Ersatzfunktionen und geeignete Hilfsmittel ausprobiert.

Funktionstraining

Schwerpunkte sind aktive Bewegungsübungen um Funktion, Beweglichkeit und Belastung wiederherzustellen.

Passive Therapie

Passive Techniken wie die Manualtherapie, Triggerpunktherapie oder die Narbenbehandlung.

Schienenbau

Wir fertigen nach ärztlicher Verordnung Lagerungsschienen, dynamische Schienen oder Übungsschienen an, um Verkürzungen von Sehnen, Muskeln und Nerven sowie Versteifungen von Gelenken zu vermeiden.

Thermische Anwendungen

Wärmeanwendungen entspannen den zu behandelnden Bereich um besser in Bewegung zu kommen. Kälteanwendungen wirken entzündungshemmend und mildern Ödeme.

Beratung

Wir beraten Sie zu den Themen Eigenübungen, Gelenkschutz, Hilfsmitteln, Schienen und Orthesen, Alltagsbewältigung.