Ergotherapie in der Psychiatrie und Psychosomatik

Menschen jeglichen Alters können an psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen leiden.

»Psychische oder psychosomatische Erkrankungen können das selbstständige Handeln im Alltag oder Beruf einschränken oder zum sozialen Rückzug führen. Die Verarbeitung des Krankheitsverlaufes oder von Krisen können unterstützt werden um im Alltag besser zurecht zu kommen.«

Das Team von ergo-moehringen

Menschen sind von Natur aus handelnde Wesen und können Störungen und Einschränkungen im Handeln erfahren.

Grundannahmen der Ergotherapie

Diagnosen

Depression · Manien · Psychosen · Angst- und Zwangsstörungen · Belastungs- und Anpassungsstörungen · Suchterkrankungen · Entwicklungs- und Verhaltensstörungen mit Beginn in Kindheit und Jugend (mehr auf der Seite Ergotherapie mit Kindern).

Betätigung, Aktivität und Teilhabe haben einen wichtigen Einfluss auf die Gesundheit.

Grundannahmen der´Ergotherapie

Ärztliche Verordnung

Für die Ergotherapie benötigen Sie die Heilmittelverordnung Nr. 13, eine Privatverordnung oder ein BG-Rezept.

Das Handeln selbst oder die Umgebung, Umwelt, Bezugspersonen können als Ausgangspunkt für Veränderung genutzt werden.

Grundannahme der Ergotherapie

Alltags - und Kompetenztraining

Um verlorengegangene oder nicht vorhandene Fähigkeiten einzuüben werden Techniken und Tätigkeiten ausgewählt, die am individuellen Alltag des Betroffenen orientiert sind. So können Belastbarkeit, Ausdauer und Tagesstrukturierung verbessert oder z.B. Entspannungstechniken erlernt werden.

Kognitives Training

Im Hirnleistungstraining werden alle Gedächtnisfunktionen erhalten, trainiert und verbessert: Aufmerksamkeit und Konzentration, Wahrnehmung, Informationsverarbeitung, Merkfähigkeit und Gedächtnis, Denken, Handlungsplanung, zeitliche und räumliche Orientierung, Sprache.

Sozialkompetenztraining

Interaktionsfähigkeit und Kommunikation werden unterstützt und Selbstvertrauen in sozialen Situationen aufgebaut.

Emotionen und Skillstraining

Der andere Umgang mit Gefühlen oder Ängsten verbessert das Selbstvertrauen und unterstützt eine neue Wahrnehmung damit. Skills um mit Schwierigkeiten und Belastungen besser umzugehen z.B. Stresstoleranz, Umgang mit Gefühlen, Zwischenmenschliche Fertigkeiten, Achtsamkeit.

Ausdruckszentrierte Therapie

Über kreative und gestalterische Angebote lernen Betroffene ihre Gefühle wahrzunehmen und sich mit diesen auseinanderzusetzen. Selbstvertrauen und Interaktionsfähigkeit werden so unterstützt.

»Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.«

Johann Wolfgang von Goethe