Exekutive Funktionen · Arbeitsgedächtnis, Inhibition, kognitive Flexibilität


„Fokussieren, Schritt für Schritt, so halte ich ganz easy mit, genau schauen und mich selber kontrollieren, dazu noch die Strategie – so mache ich das in der Ergotherapie.“


Wie die exekutive Funktionen ausgebildet sind, beobachten wir bei Aktivitäten, Betätigungen, Handlungen oder Verhaltensweisen. Besonders wichtig dabei sind:
das Arbeitsgedächtnis:
wichtige Informationen werden kurzzeitig behalten, gemerkt und erinnert
z.B.: „Ich merke mir welches Symbol genau ich suchen soll und arbeite konzentriert.“
die Inhibition:
Impulse, Emotionen oder Verhaltensweisen werden gehemmt
z.B.: „Ich gehe jetzt nicht zur Schaukel, sondern wende mich aufmerksam meiner Aufgabe zu.“
Kognitive Flexibilität:
nicht funktionierende Handlungen, Verhaltensweisen oder Strategien werden angepasst
z.B.: „Ich schaue genau hin und arbeite die Symbole Zeile für Zeile durch nachdem ich bemerkt habe, dass ich beim wilden Herumsuchen viele Symbole übersehe.“

Ergotherapie befähigt

Wie ermöglicht die Ergotherapie Menschen bedeutungsvolle Betätigung und Teilhabe und befähigt sie (wieder) Dinge zu tun, die sie tun möchten oder auch sollen? Diese Frage wird in den Fotos beantwortet. 

Wahrnehmung

Aktivitäten, bedeutungsvolle Betätigungen und Alltagshandlungen gelingen Menschen manchmal leichter und besser wenn Wahrnehmung und Aufmerksamkeit unterstützt, beübt oder trainiert werden.

Manchmal helfen auch Adaptionen der Umwelt beim Filtern oder Verarbeiten von Reizen. Oder beides geht Hand in Hand. Die Ansätze in der Ergotherapie sind so vielfältig wie die Menschen, die zu uns kommen.

Aufmerksamkeit als Fähigkeit

Häufige Grundvoraussetzung für gelingende und zufriedenstellende Betätigungen und Handlungen ist die aufmerksame Zuwendung zu einer Sache und der damit verbundenen Unaufmerksamkeit gegenüber anderen Sachen.

Eine gute Aufmerksamkeit erkennt man an einer guten Wachheit der Person, auch kann sie Wichtige und Unwichtiges gut voneinander unterscheiden.
 

Kognitive Fähigkeiten

Die Kognition ist die Summe aller unbewussten und bewussten Denk- und Wahrnehmungsvorgänge und deren geistigen Ergebnisse.

Zu den kognitiven Fähigkeiten eines Menschen zählen u.a. Problemlösung, Lernen, Erinnerung, Merkfähigkeit, Gedächtnis, Wahrnehmung, Planung, Informationsverarbeitung, Denken, Aufmerksamkeit, Konzentration und zeitliche und räumliche Orientierung und Sprache. 

Im Hirnleistungstraining bzw. kognitiven Training werden all diese Gedächtnisfunktionen erhalten, trainiert und verbessert.

Lärm – Thermometer

Lärm wirkt sich nicht nur auf das Hören aus. Wie Lärm den Körper belastet, kann eindeutig gemessen und nachgewiesen werden. Eine Übersicht über alltägliche Hörereignisse und ihre Wirkung finden Sie auf dem folgenden Schaubild: (mehr …)

Mediennutzung und Medienerziehung

Das Nutzen von Medien lernen Kinder nicht von allein, sie brauchen hierbei die Begleitung der Eltern oder anderer Erwachsener. Gefahren für die Entwicklung drohen besonders dann, wenn Medien nicht alters- und kindgerecht genutzt werden. (mehr …)

Lernberatung und Lerncoaching

Lerntherapeutische und kognitive Ansätze und Modelle erweitern die Handlungsfähigkeit eines Kindes im Bezug auf seine Lernkompetenzen. Dabei werden
Schul- und Lernprobleme analysiert und erfasst sowie Verhaltens- und Lernprozesse durch Optimierungsvorschläge und neue Strategien verändert.
Mehr erfahren

Kindliche Entwicklung · Konzentration

Die durchschnittliche Konzentrationsdauer am Stück (OHNE Pause) beträgt bei Kindern im Alter  von 5-7 Jahren: 15 Minuten, von 7-10 Jahren: 20 Minuten, von 10-12 Jahren: 20-25 Minuten und von 12-14 Jahren: 30-40 Minuten.
Eine gute Konzentrationsfähigkeit ist (wie bei uns Erwachsenen auch) von vielen Faktoren abhängig: (mehr …)

Ist mein Kind fit für die Schule?

Erfahren Sie ob Ihr Kind fit für die Schule ist. Können Sie die meisten der Punkte mit Ja beantworten, dann gehen Sie ganz entspannt an die Einschulung, freuen Sie sich über die vielen tollen und neuene Erfahrungen. Wenn nicht, überlegen Sie welche der Themen Sie zu Hause vermehrt unterstützen und fördern können. Machen Sie sich Sorgen bezüglich gewisser Entwicklungsbereiche so empfehlen wir Ihnen, diese Themen mit Ihrem Kinderarzt zu besprechen.

Weiterlesen